Brasilien

Brasilienprojekt:

„Eine Welt" in Bückeburg- Partnerschaft mit Patos (Sergipe, Brasilien)
Seit 12 Jahren beteiligen sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Adolfinum an einem Selbsthilfeprojekt im Norden Brasiliens. Die brasilianischen und deutschen Projektpartner (EMDRAGO in Ribeiropolis und Weltfriedensdienst in Berlin) haben das Ziel, die unterstützten Gemeinden in einem absehbaren Zeitraum - vorgesehen sind ca. 15 Jahre - auf eigene Füße zu stellen.
Zu Beginn der Unterstützung der ländlichen Selbsthilfeschule Jose Gregorio dos Santos bestand diese aus einer einklassigen Grundschule für 40 Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren und einer Lehrerin. Es waren kaum Mittel vorhanden, um den Weiterbestand der kleinen Schule garantieren zu können.
Inzwischen wurde das Schulgebäude erweitert - es unterrichten jetzt 3 Lehrerinnen insgesamt 70 Kinder. Die ersten Jahrgänge haben ihren Abschluss gemacht und einige Schülerinnen und Schüler besuchen weiterführende Schulen in der Stadt. Noch vor einigen Jahren wäre dies undenkbar gewesen. Es gibt einen Schulspielplatz und eine Schulküche mit einem großen Kühlschrank.
Mit Hilfe der Projektpartner wurde noch viel mehr auf die Beine gestellt: Alphabetisierungskurse für Erwachsene, Aufbau von Viehzucht (Hühner, Schweine, Schafe) und Landwirtschaft, Verbesserung der sanitären Verhältnisse, Anlage eines Schul- und Kräutergartens zur Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten.


Das neue große Ziel, gemeinsam mit anderen Gemeinden, ist ein Aufforstungsprogramm. Die Mittel für diese Maßnahmen werden jährlich beantragt. 
Über die Umsetzung der einzelnen Projekte erhält das „Brasilienprojekt" jährlich Fotoberichte, aber auch persönliche Mitteilungen durch Heloiza Maria de Jesus, die betreuende Sozialarbeiterin, welche auch schon selbst eine Woche in Bückeburg zu Gast war.

An dieser Stelle muss einmal allen Schülerinnen und Schülern gedankt sein, die sich bisher an der Förderung unserer Partnergemeinde Patos beteiligt haben. Durch ihre Ideen für einfallsreiche Aktionen, durch Spenden aus den Erlösen der Weihnachtsbasare und durch Ableisten eines freiwilligen Arbeitstages, haben sie wesentlich zum Gelingen dieses Projektes beigetragen.
Unser größter Dank gilt aber Frau Britta Beuel, die seit Jahren dieses Projekt an unserer Schule leitet und durch ihren unermüdlichen Einsatz, für den Fortbestand der Hilfsprojekte gesorgt hat.

Danke!

„ Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, verändern das Gesicht der Welt."

 

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 Mai, 2012 

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